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© Dr. Hilmar KLAUS Aachen/Germany 2002-2006 ff.

-13,6 x 10 9

 

 

Big Bang

The Chinese cosmogony

timetable / Zeittafel

 -1.000.000

 

 

700.000-200.000

Prehistory

The first human relicts being discovered were bones of the so-called Peking Man (Beijing yuanren 北京猿人; Sinanthropus pekinensis, now Homo erectus pekinensis) at Zhoukoudian 周口店 in 1927. Other findigs in this area brought up the theory of a muli-centered human evolution that should not exclusively have taken place in Africa. This problem is still not resolved today.
 "A universal guide for China studies from Chinaknowledge"

10000-2000

Mythology

Mythology and the origin of Chinese culture
Survey /
Periods of Chinese History / dynasties

>2205

First ancestor = Yellow Emperor Huangdi
Xia Dynasty 夏代
Fuxi

Goldenes Zeitalter: First ancestor is the Yellow Emperor 黃帝, Huang Di (Huangdi), surname Xuanyuan 軒轅氏; residence: Youxiong 有熊 (reigned for 100 years) dem Gelben Kaiser zugeschriebene Übungen zur Pflege der Gesundheit; his son: Changyi 昌意, his son: Emperor Zhuan Xu 顓頊, his son: Gun 鯀, his son: Wenming 文命, called Da Yu 大禹.
Kulturheros Fuxi: verfasst das „Huangdi Neijing“ (Innerer Klassiker)
 

Mythical Period of the "Five Emperors" 五帝紀 Wŭ Dì Jì  (Reign List)
Chinese tradition postulates a period of great culture heroes who invented the arts of civilization, followed by the foundation of a dynastic line referred to as Xià (q.v.) The period of the Five Emperors is traditionally considered to run from about 10,000 BC to about 2207 BC.

2205-2197

Yu the Great

Goldenes Zeitalter: Yu the Great (Da Yu) 大禹; surname Xiahou 夏后氏 - is said to have ruled from 2205 to 2197 BC, other sources say, from 1989 to 1978 BC.
The personal name of Yu the Great was Zi 子

 -2000

 

 

2000-1700 (1500)

Xia Dynasty 夏代

Goldenes Zeitalter
 

1700-1067 (1027)

Shang Dynasty 商代

 (17th to 11th cent. BC)

1066-221

Zhou-Dynastie

1027-771 Western Zhou Dynasty   770-221  Eastern Zhou Dynasty  
yìjīng-Entstehung? [ I Ging, I Jing, Yi Ching, Yi King; I Ching (Wade-Giles)] endgültige Form bereits während der Zhou-Dynastie (~ 1200-500) [mythischem Herrscher Fu Xi  zugeschrieben]

 -1000

 

 

~1000-51

"Klassische chinesische Epoche"

Erste klassische Schriften bis Konzil 53-51

~1000-600

Shījīng und Shūjīng

Verfassen/Kompilieren der ersten klassischen Schriften ...

 722-481

(476)

Frühling- und Herbstepoche
 

Zweite Epoche der Zhou-Dynastie (1066-221 v. Chr.). Nur sieben größere Staaten blieben aus vielen anderen übrig. 770-476 Spring and Autumn period   

551-479

Konfuzius / Kŏngzĭ Begründer des Konfuzianismus

~551-479

yìjīng Niederschrift

~540-480

Heraklit

Geistesverwandte Gedanken zu Laozi 老子

~480-390

Mòzĭ Begründer des Mohismus
    475-221 Warring States period    221-207  Qin     206-9  Western Han
403-221 Streitende Reiche / Zhànguó-Zeit
Heguanzi 鶡冠子

Die Streitenden Reiche (403-221 v. Chr. s. Karte ) (warring "states period") waren die dritte und letzte Epoche der Zhou-Dynastie (1066-221 v. Chr.). (Meister mit der Phasanenkappe) Streitende Reiche. (403-221 v. Chr.) Selbstkultivierung und Regierung in Übereinstimmung mit dem naturgegebenen Wandel der Phasen/Elemente.

~400? Dàodéjīng 道德經
Lǎozĭ

Wichtigster Text des Daoismus (Klassiker vom DAO und seiner Wirkung) Früher gebräuchliche Transkription: Tao Te King. "Meist übersetztes Werk nach der Bibel. Sammlung von 81 Abschnitten in insgesamt etwa 5000 Zeichen über das DAO 道 ,sein Wirken de 德 in der Welt und das richtige Verhalten des Menschen, Nicht-handeln wuwei 無為. Als Autor gilt traditionell Li Dan 李聃, genannt der Alte Meister Laozi 老子, dessen historische Existenz aber nicht nachweisbar ist." Er soll den Text vor seiner Reise in den Westen im 6. Jh. v. Chr. dem Passwächter Guan Yin hinterlassen haben. Ausgrabungen von Guodian aus dem frühen 3. Jh. v. Chr. und Mawangdui aus dem 2. Jh. v. Chr. bestätigen, dass das Buch im 4. Jh. v. Chr. entstanden sein dürfte. Die heute verbreitete Fassung, die nach ihrem Kommentator Wang Bi 王弼 (bis 249) benannt ist, stammt aus der Han-Zeit. [http://www.100jia.net/texte/]

372-289

Menzius / Mèngzĭ Hauptvertreter des Konfuzianismus

~319-301

Anonymus Lǎozĭ老子(Kapitel 39!) wird zitiert im Zhànguócè [unklare Authentizität] von einem gewissen König Yán Chù von (regierte von 319-301.) Evtl. als von Liú Xiàng (s.u.) eingefügt diskutiert.

~300 ?

Zhuāngzĭ 莊子 (369-286)

(Meister Zhuang) Das Nanhua zhenjing 南華真經 ist neben dem Daodejing das wichtigste Buch des philosophischen Taoismus. Es wird übereinstimmend als literarisch wertvollstes taoistisches Werk bezeichnet. Es besteht aus auch für uns heute anschaulichen Begebenheiten und Begegnungen. Einen prominenten Platz nimmt neben der Veranschaulichung des Dao die Erkenntnis- und Sprachtheorie ein. Manchmal treffen wir auf Phantasiewesen in fremden Welten, manchmal auf bekannte Persönlichkeiten im Disput, etwa der Sophist Hui Shi. Konfuzius tritt immer wieder positiv in Erscheinung. Nur in einigen Dialogen mit Laotse erweist er sich als weniger vollendet als ersterer. 
Das Werk wurde im 3. Jh. v. Chr. verfasst. Im Yiwenzhi des Hanshu wird es mit zweiundfünfzig Abschnitten angeführt. Heute sind nur 33 Abschnitte überliefert. Das Buch ist in drei Teile eingeteilt. Die sieben Inneren Kapitel Neipian 内篇 stehen am Anfang. Sie werden manchmal dem taoistischen Philosophen Zhuang Zhou 莊周persönlich zugeschrieben. Die folgenden fünfzehn äußeren Waipian 外篇  und zehn vermischten Zapian 杂篇  Kapitel werden seiner Schule und späteren Taoisten zugeschrieben. Während der Tang-Dynastie erhielt das Werk den Ehrentitel "Wahres Buch vom südlichen Blütenland".  Der bekannteste Kommentar stammt von Guo Xiang 郭象 (+ 312) aus der Jin Dynastie.[http://www.100jia.net/texte/]

Zhuāngzĭ, Kap. 33 (letztes Kapitel) "Lǎo Dān spricht" - entspricht gut Dàodéjīng 道德經 Kap. 28 g) - o).

300-200

(Guiguzi 鬼谷子)

(Meister des Geistertals) Kleines Buch aus der späten Epoche der Streitenden Reiche (3. Jh. v. Chr.) mit gemischten Inhalten. Es gehört nicht zu den traditionell der taoistischen Philosophie zugeordneten Werken.

300-200

Liezi 列子

(Meister Lie) Autor Lie Yukou 列御寇 ist historisch nicht nachweisbar. Das Buch stammt aus dem 3. Jh. Es ist der für uns am leichtesten nachvollziehbare taoistische Klassiker. Nach Aufgabe von Wissen und Begierden kann sich der Mensch natürlich ziran 自然 verhalten. Das letzte Kapitel ist dem Skeptiker Yang Zhu 楊朱 gewidmet, der zu Lebzeiten großen Einfluss hatte.
Im Yiwenzhi 艺文志 des Hanshu 汉书 wird der Text Liezi mit acht Abschnitten angeführt. Auch heute sind acht Abschnitte überliefert. Während der Tang-Dynastie, im Jahr 742, erhielt das Werk den Titel "Wahres Buch vom quellenden Urgrund Chongxu zhenjing 冲虚真经". Es enthält fabelhafte Episoden, die das Leben im Dao gut veranschaulichen. Neben Liezi tritt der Skeptiker Yang Zhu 杨朱 prominent auf. Es ist neben dem Daodejing und dem Nanhua zhenjing 南化真经 das drittwichtigste Buch des philosophischen Taoismus. Der bekannteste Kommentar stammt von Zhang Shen 张湛 aus der Jin Dynastie.
[http://www.100jia.net/texte/][http://www.100jia.net/texte/][http://www.100jia.net/texte/]

300-100

Shanhaijing 山海经

(Klassiker der Berge und Seen) Magische Geographie aus dem 3. bis 1. Jahrhundert v. Chr., die dem legendären Großen Yu zugeschrieben wurde. Sie beschreibt Fauna, Flora, Mineralien, fremde Völker, Geister und Götter in allen vier Himmelsrichtungen, sowie jenseits des Meeres, innerhalb der Meere und in der großen Wildnis.[http://www.100jia.net/texte/]

~ 300 / 280 ?

Jīngmén-Fund (1993) Guōdiàn-Text

Textteile aus 32 der heutigen Kapitel
~298-~220 Xúnzĭ荀子 Hauptvertreter des Legalismus.
Xúnzĭ (chin. 荀子auch Hsün-Tse chinesischer Philosoph in der Zeit der Streitenden Reiche. (klassischen Konfuzianismus),  gleichzeitig ist Xúnzĭ auch der Name seines Werkes.
Kap. 17 S. 260: "Lao Tzu hat einen Blick für [den Vorteil] des Sich-Duckens {qū nachgeben} , ist aber ignorant gegenüber dem Sich-Behaupten." [Chang 1982 S. 414]

~280-233

Hánfēizĭ (†233)

Hauptvertreter des Legalismus. Kap. 20 und 21: einzelne Kapitel, Passagen oder kurze Sätze aus dem werden als Beispiele angeführt (aber nicht im Sinne des Daoismus verwendet!).
in Kap. 20: aus
Dàodéjīng 道德經 :
Kap. 38, 54 (vieles), teilweise 12, 46, 50, 58, 59, fast vollständig 60, ein Satz aus 14, der erste Satz aus 1, etwas aus 67, 53

In Kap. 21: aus Dàodéjīng 道德經 :
Kap. 46 (fast ganz), viel von 26, 36, 63, 52, 71,  [kurz aus 64], je ein Satz aus 41, 33, 27, 47 ganz.
[22+1]
Summe ca. 650 Zeichen, 10% des Dàodéjīng 道德經!
Hán Fēi Zĭ 韓非子 "Master Hán Fēi"

A philosopher (and his book) dating to about the IIIrd century BC, concerned with government, but influenced by Taoism, but especially associated with Legalism, a school of statesmanship advocating universal application of unbending law. He served in more than one small state, including Qín , under the monarch who was to become the first emperor of a unified China. A rival named Yáo Jià 姚賈 is said to have become envious of him and to have arranged his arrest. He committed suicide in prison about 230 BC.

 (Wimmer) Han Fei ist auch einer der frühesten Kommentatoren des Daodejing. Er hat zu 22 Kapiteln davon Kommentare geschrieben. Von ihm stammt auch die erste Interpretation des umstrittenen Kapitel 1, in dem so viel auf die Interpunktion ankommt. Han Fei hat gelesen: "Das Tao, von dem man sprechen kann, ist nicht das bleibende, ausdauernde Tao."[107]  Han Fei Zi, Kap. 20, zitiert nach Béky 1972, S. 67
Er sieht Dao als das principium individuationis, nicht als ein undifferenziertes Kontinuum: Dao ist dasjenige, wodurch alle Dinge das werden, was sie sind. Es ist das, womit alle Prinzipien kommensurabel sind. Prinzipien sind Muster (wen), entsprechend denen alle Dinge zur Existenz kommen, und Dao ist der Grund für ihre Existenz. Darum heißt es, dass Dao die Dinge in eine Ordnung (li) bringt. Dinge haben jeweils ihre Prinzipien und können sich nicht gegenseitig durchdringen. Da Dinge ihre jeweiligen Prinzipien haben und sich nicht gegenseitig durchdringen können, sind darum Prinzipien die kontrollierenden Faktoren in den Dingen. Jedes hat sein eigenes Prinzip im Unterschied zu demjenigen des andern, und Dao ist ihnen allen angemessen [als Einheit]. Folglich muss alles den Prozess der Transformation durchlaufen.
[108] Han Fei Zi, Kap. 20, übersetzt nach Chan 1969, S. 260

Die Kunst der Staatsführung. Die Schriften des Meisters Han Fei. Aus dem Altchinesischen übers. v. Wilmar Mögling.

<239

Lü shi chunqiu 呂氏春秋

(Frühling und Herbst des Herrn Lü) Das Buch wurde unter Förderung des Qin-Kanzlers Lü Buwei 呂不韋 239 v. Chr. fertiggestellt. Er versammelte dazu laut Sima Qian 3000 gelehrte Hausgäste und ließ sie an einer Zusammenfassung des Wissens der Zeit arbeiten. Als das Buch fertig war, ließ er es auf dem Marktplatz ausstellen und einen Sack mit 1000 Goldstücken darüber hängen. Er versprach sie demjenigen, der schlüssig auch nur ein Zeichen hinzufügen oder wegnehmen könne.
Das erste Buch, die 12 Aufzeichnungen, ist zyklisch nach den Monaten des Jahres aufgebaut -- daher der Name "Frühling und Herbst". Es enthält 12 mal 5 Abschnitte. 60 ist die Zahl der Jahreszyklen. Es wird dem Himmel zugeordnet.
Das zweite Buch, die 8 Betrachtungen, enthält 8 mal 8 (64) Abschnitte. 64 ist die Zahl der Hexagramme des Yijing. Es wird dem Menschen zugeordnet.
Das dritte Buch, die 6 Abhandlungen, enthält 6 mal 6 Abschnitte. Es wird der Erde zugeordnet.
Das Konzept der 5 Phasen/Elemente ist zentral: Erde tu 土, Holz mu 木, Metall jin 金, Feuer huo 火, Wasser shui 水. Ihnen entsprechen 5 Farben, Organe, Stimmungen usw. Die Natur, die menschliche Gesellschaft und historische Abläufe sind danach geordnet. Das Werk des Zou Yan 鄒衍, dessen Schule diese Gedanken ausgeformt hat, ist verloren. 
[http://www.100jia.net/texte/]

>235

Lǚ Bùwéi (†235) "Lǚshìchūnqiū" - wohl unter Leitung von Lǚ Bùwéi zusammengestelltes Werk (Ideensammlung nach "Gastliteraten") in Kap. I, 4 Erwähnung: ("Als Lǎo Dān dies hörte, sagte er …" - allerdings ohne Zitat aus dem Dàodéjīng 道德經)

232-202

Xiàng Yǔ's concubine

oldest Laozi-Manuscript mentioned by Fu Yi (554-639)

221-207

Qin-Dynastie

Qin (Ch'in) eroberte alle anderen und vereinigte China unter der gleichnamigen Dynastie (221-207 v. Chr.).

< 206

Mǎwángduī -Text A.
Schriftstil
  Xiǎozhuàn

Textausgabe als Grabbeigabe, 1973 entdeckt

< 179

Mǎwángduī-Text B.
Schriftstil Lìshū

Textausgabe als Grabbeigabe, 1973 entdeckt

-2. Jh.

Wenzi 文子

(Meister Wen) [http://www.100jia.net/texte/] älteste erhaltene Erklärungen von Teilen des Laozi! Nimmt Hanfeizi teilweise wörtlich vorweg, Übereinstimmungen auch mit Huainanzi), z.B. Kap. 17.1. Neue Entdeckung längerer Teile 1973 auf Bambusstreifen in Dingxian / Hebei, 1995 publiziert. (Han-Dynastie-Grab Nr. 40)

139

Huainanzi 淮南子

(Meister von Huainan)  compiled by a prince in 139 BC.[http://www.100jia.net/texte/]

~139 Liú An (179-122) Im "Huáinánzĭ" Zitat des Kap. 42 Dàodéjīng 道德經:
Nach "Als 'das Eine' erzeugt es nicht. Daher teilt es sich und macht das Yin und das Yang. Yin und Yang harmonieren und sind die Erzeuger aller Dinge" folgt das Zitat: "故一生二二生三三生萬物 = b), c), d)
yuē  "Denn es heißt" (statt 道生一), abgewandelt für das nicht ausschließlich daoistische Werk.

-2.Jh.?!

"Mr. Lin"
"Mr. Fu"
"Mr. Xu"
Liu Xiang

verschollene erklärende Schriften über Laozi; aufgelistet in einer Bibliographie, der Han shu Liste:

Classic Laozi handet Down by Mr. Lin, Mr. Fu, Mr. Xu ...

"Erklärung des Laozi"

~100

Sīmǎ Qiān 司馬遷 (145-86) Shǐjì.  (Lǎozĭ-Biographie) [z.B. Verlag Zhōngjuá, Běijīng 1989.] Vergleich der philosophischen Schulen (vgl. Jacobs S. 304-306), über Dàoisten:
"Die Daoisten lassen den Menschen die Ursubstanz und den Geist als das besondere Eine sehen, alle Tätigkeiten sollen mit dem Unsichtbaren harmonieren, ausreichend für die 10000 Dinge. Was sie als Lehre verbreiten, folgt dem großen Strom der Yīn-Yáng-Schule, nimmt Gutes aus der konfuzianischen und der mohistischen Schule, sammelt wichtige Punkte der Dialektiker und der Legalisten, mit dem jahreszeitlichen Wechsel entsprechen sie den Wandlungen der Dinge, unter den sich auf die Dinge beziehenden Festlegungen und Gebräuchen ist nichts, was unangemessen wäre, ihre Weisungen sind knapp und leicht zu fassen, faktisch tun sie wenig, aber erreichen viel."

74-49

Kaiser Xuāndì Hàn-Kaiser, unter dem das folgende Konzil stattfindet ...

59-24

Zhuang Zun Später Yan Zun genannt, schrieb einen Laozi-Kommentar (Laozi zhu, in 2 juan), teilweise erhalten, erwähnt im Sui shu Katalog und im Jingdian shiwen, nicht aber später (nach Shima Kunio daher wohl in der Tang-Dynastie verloren; sowie einen "Wortlaut des Laozi" (Laozi zhigui, 11 juan im Sui shu-Katalog, später mit 13 bzw. 14 juan erwähnt), längere Teile erhalten im Taoistischen Kanon: langes Fragment von juan 7 ff. eines Werkes dieses Namens erhalten im Daozang mit der zweiten Hälfte des Laozi! - Wagner II, 153); große Ähnlichkeit zu den Mawangdui-Manuskripten!

53-51

Shíqúgé-Konzil Erstes textkritisches Konzil zur Auslegung der klassischen Schriften, im Shíqúgé ("Pavillon am Steinkanal").

53-18

Yang Xiong Schüler von Zhuang Zun, verschollene Schrift über Laozi
-1. Jh. Anqiu Wang zhi verschollene Schrift über Laozi
-1. Jh. Wang'an Qiu zhi
Wuqiu Wang zhi
verschollene Schrift über Laozi, evtl. Wang'an Qiu zhi = Wuqiu Wang (zhi)

<51

Kaiser Chéngdì / Liú Xiàng Der große Literat Liú Xiàng wird Hofbibliothekar: umfangreiches Kompilieren, Sichten, Redigieren klassischer Texte, einige eigene Texte (angeblich z.B. der verlorene Shuō Lǎozĭ);

?

Huangdi Neijing 黃帝內徑

(Medizinischer Klassiker des Gelben Kaisers) Die chinesische Medizin hat dem Taoismus zentrale Anteile ihrer Anschauung zu verdanken. Zusammenwirken und Wechselwirkung der einander ergänzenden Gegensätze Yin 陰 und Yang 陽; die fünf Elemente/Phasen wuxing 五行; Körperpflege durch Schattenboxen taijiquan 太極拳 oder qigong 氣功. Das Buch ist das bekannteste Werk der chinesischen Medizin, das der Tradition nach auf den legendären Gelben Kaiser zurückgeht. Es ist in Form eines Dialogs zwischen diesem und seinem Arzt, Qi Bo, gefasst[http://www.100jia.net/texte/]

?

Taipingjing 太平經

 (Klassiker des Höchsten Friedens) Klassiker aus der späteren Han-Zeit. Es hat 10 Teile mit jeweils 17 Kapiteln und insgesamt 366 Abschnitten. Zur Förderung des Staates durch Übereinstimmung mit Himmel, Erde und den 5 Phasen und absichtsloses Handeln. Außerdem beinhaltet es Angaben zu Meditation, Atemübungen, Kräutermedizin u. ä. Es war das Leitwerk der damaligen Bauernrevolten.[http://www.100jia.net/texte/]

<6

Liexianzhuan 列仙傳

(Biographien einiger Heiliger) von Liu Xiang 劉向, der bis 6 v. Chr. lebte. Der Text enthält 70 Biographien taoistischer Heiliger/Weiser. Er wird als Nachschlagewerk zum frühen Taoismus auch heute geschätzt. Spätere Biographiensammlungen, z. B. das Shenxianzhuan 神仙傳 sind durch diesen Text beeinflusst..[http://www.100jia.net/texte/]

~6-4 ?

*Jesus

Geburt von Jesus von Nazareth, viele verwandte Gedanken mit Laozi

 0000

 

 

~1-33 ?

Jesus

ungefähre Lebenszeit von Jesus von Nazareth

79-166

Ma Rong Kommentare zu Laozi, Huainanzi, Lisao; nach Kong Yingda als erster mit Kommentierung direkt im (Laozi-)Text

2.Jh.?!

Heshang zhangren verschollene Schrift über Laozi

2.Jh.?!

Song Zhong verschollene Schrift über Laozi; mit Wang Bi's Großvater Wang Can eng verbunden

164-233

Yu Fan Interesse an Zhouyi, Lunyu und Laozi kombiniert

200-400

Jiejie (anon.?!) in Fragmenten erhaltener Laozi-Kommentar

209-241

Sun Deng in Fragmenten erhaltener Laozi-Kommentar

2. Jh.?!

Zhong Yu nicht erhaltener Laozi-Kommentar, schrieb auch einen Zhouyi-Kommentar; einer der höchsten Beamten der Wei-Dynastie.

?-239

Zhang Yi nicht erhaltener Laozi-Kommentar

225-264

Zhong Hui in Fragmenten erhaltener Laozi-Kommentar, Sohn von Zhong Yu, Diskussionspartner von Wang Bi

226-249

Wáng Bì 王弼

Bedeutendster Philologe über Dàodéjīng 道德經  (Kommentar … Schrift …)
Des ganzen Textes außer Kap. 31 + 66 (!?). enthalten z. B. in Gāo Míng 1996.
Chinese philosopher: commentaries on Lao Tzu's Dao de jing and the I Ching. The text of the Dao de jing that appeared with his commentary was widely considered as the best copy of this work until the discovery of the Ma-wang-tui Texts in 1973.
He served as a minor beauracrat in the
Kingdom of Wei, one of the Three Kingdoms, and was married with a daughter. He died of pestilence at the age of 24 [Wikipedia]
comp. Lao-tzu Chou-I Wang Pi chu chiao-shih, Taipei, Hua Chung Publishing

233-263

Xun Rong